[Rezension] “Königsfluch” von Julia Zieschang

Dank der Plattform NetGalley konnte ich “Königsfluch” von Julia Zieschang als Rezensionsexemplar beziehen.

Celia kann ihr Glück kaum fassen: Sie soll den Thronerben George heiraten und damit selbst zur Königin werden. Doch ihr Traum wird schnell zum Albtraum, als sie erkennt, dass George nicht der Ehemann ist, den sie sich erhofft hat. Er ist kalt und verschlossen und scheint nicht fähig, jemand anderen zu lieben als sich selbst. Ganz anders ist dagegen sein Bruder Edmund. Seine Zuneigung wird mehr und mehr zum einzigen Lichtblick in Celias Leben, auch wenn sie nicht versteht, warum er Georges Verhalten immer wieder verteidigt. Bis sie hinter ein dunkles Geheimnis kommt, das wie ein Fluch über dem Palast liegt…  

Klappentext

“Königsfluch” ist das Prequel zu “Königsblau” und kann vor der zu erst veröffentlichten Geschichte gelesen werden. Denn das habe ich auch getan. Mich interessierte die ganze Thematik um “Königsblau” und dachte, es gäbe doch kein besseren Einstieg als das Prequel.

Die Geschichte ist düster und wirkt sehr geheimnisvoll. Genau das, was ich mir davon erhofft habe. Wenn man – wie ich – “Königsblau” noch nicht gelesen hat ist es natürlich eine ganz neue und andere Welt in die man sich hineinfinden muss. Davon ab kann ich nicht sagen, wie gut das Prequel zu der Hauptgeschichte passt. 
Ich mochte auf jeden fall den Schreibstil von Julia sehr gern, konnte mich wirklich abholen, überzeugen und fesseln.

Es ist eine sehr märchenhafte Geschichte die einfach nur Lust auf mehr macht und mich dazu bringt mir “Königsblau” zuzulegen. Daher möchte ich nicht mehr zum Inhalt sagen, da ich nicht genau weiß wer wie was wo schon gelesen hat.

Fazit: Es ist sehr schwer ein Prequel zu rezensieren, wenn man selbst die eigentliche Geschichte noch nicht gelesen hat. Aber es hat mir sehr gut gefallen und würde ich weiter empfehlen.

Englische Bücher für Anfänger

Wir Bücherwürmer kennen es doch alle: Die Fortsetzung einer geliebten Reihe kommt übersetzt erst in einem Jahr raus, auf Englisch ist sie aber längst erhältlich. Oder auch: Der Lieblingsautor hat ein neues Buch herausgebracht, aber wann es übersetzt wird weiß man nicht.

Das oder diverse andere Dingen können Gründe dafür sein, dass man anfangen will Bücher auf Englisch zu lesen. Doch wo fängt man an? Oft denkt man selbst, dass man sicherlich nichts versteht, da man ja kein Muttersprachler ist.

Nicht jedes Wort nachschlagen, sondern sich den Sinn aus dem Zusammenhang ziehen.

Genau das hat mir einmal meine Englisch-Lehrerin gesagt und daran halte ich mich bis heute.
Die Bücher die ich bislang auf Englisch gelesen habe sind:
– “Eleanor & Park” – Rainbow Rowell
– “The Language of Thorns” – Leigh Bardugo
– “The short second life of Bree Tanner” – Stephenie Meyer
– “Twilight” und “New Moon” – Stephenie Meyer
– “They both die at the End” – Adam Silvera
Dabei habe ich mich auch erst informiert, was andere Bookblogger und Booktuber für Tipps haben. Viel fand ich aber nicht, daher habe ich mich einfach an ein Buch gewagt dessen Story ich kannte. Und das rate ich auch jedem anderen.

Lese ein Buch, wessen Story du schon kennst.

Dadurch weiß man ja schon was passiert und man kann überprüfen ob man das Englisch versteht.
Wichtig finde ich – und da wiederhole ich mich nur – dass man NICHT jedes einzelne Wort nachschlägt. Das bringt einen nur aus dem Lesefluss, man kommt nicht wirklich voran verliert dann das Interesse an dem Buch.

Trau dich einfach!

Das klingt jetzt total abgedroschen, aber das ist etwas, was ich dann auch einfach gemacht habe.
Dazu aber noch eine kleine Geschichte: Ich habe mir “A Court of Thorns and Roses” zu erst auf Englisch gekauft, fing es an zu lesen und hatte das Gefühl ich habe absolut nichts verstanden. Deshalb stellte ich das Buch zurück ins Regal und kaufte mir von Gutscheinen genau diesen Teil der Reihe auf Deutsch. Es ist nicht nur ein totaler Quatsch geldtechnisch gesehen, sondern ich fing dann auch an die deutsche Version zu lesen und war die ersten Seiten so genervt, denn ich wusste doch schon was passiert. Und da machte es klick in meinem Köpfchen: Ich habe mehr verstanden als ich wirklich dachte. Seit dem lese ich Bücher auf Englisch erst einmal fertig und schau dann ob ich es wirklich verstanden habe.
Ich denke aber auch, dass das irgendwann nicht mehr notwendig wird.

Es hat viel mir Praxis zu tun. Also tu es einfach und denke nicht zu lange darüber nach.

Nach den vielen geschrieben Worten hier bleibt einfach nur die Erkenntnis: Einfach machen!

Zum Schluss möchte ich euch noch drei Bücher empfehlen, bei denen ich finde, dass man sie wirklich gut und einfach lesen kann. Prinzipiell würde ich von Fantasy Büchern am Anfang Abstand nehmen. Es gibt zu viele “Eigennamen” für Dinge, die sich auch oft aus dem Zusammenhang einen nicht erschließen. (Ich lese gerade “Strange the Dreamer” von Laini Taylor und bin wirklich sehr verzweifelt, da ich gefühlt keine Ahnung habe worum es geht.)

Meine Buchtipps:
– “Eleanor & Park” – Rainbow Rowell
– “they both die at the end” – Adam Silvera
– “Twilight” – Stephenie Meyer

Ich hoffe mein Beitrag hat vielleicht ein bisschen geholfen, es war mir ein großes Bedürfnis einen Beitrag zu diesem Thema zu machen.
Auf meinem neuen Youtube-Kanal wird es dann meine Meinung zu diesen Büchern geben, bzw. ich werde diesen Beitrag noch einmal als Video hochladen. Dann verlinke ich das Ganze hier.

[Rezension] “Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe”

Cover “Prinzessin der Elfen” bei Carlsen Impress

Durch die Plattform NetGalley bekam ich ein digitales Rezensionsexemplar von “Prinzessin der Elfen: Bedrohliche Liebe” von Nicole Alfa.

Dieses E-Book ist bei Carlsen Impress am 03.05.2018 erschienen und war Teil der NetGalley Rezensionskampagne. Leider habe ich es nicht geschafft in der vorgegebenen Zeit zu lesen und zu rezensieren.

In dieser Geschichte geht es um die 16 jährige Lucy die augenscheinlich ganz normal ist und ganz normal lebt. Doch das wird alles anders, als sie von Unbekannten angegriffen wird und sich plötzlich in einer anderen Welt wiederfindet. Diese Welt wird von Feen bewohnt und sie soll ihre Prinzessin sein.

Als ich von diesem Titel erfuhr war ich wirklich Feuer und Flamme. Denn es klang wirklich sehr zauberhaft und das war es auch. Der Schreibstil von Nicole Alfa ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Welt, die sie dann im Laufe der Geschichte beschrieb war wirklich gut ausgearbeitet und man konnte sich das alles total gut vorstellen.
Besonders schön fand ich auch die Entwicklung von Lucy. Am Anfang war sie sehr unsicher in der neuen Welt, aber gewann immer mehr Selbstvertrauen. Das fand ich wirklich sehr gut.

Fazit: Wer etwas faszinierendes und bezauberndes lesen möchte, sollte sich dieses E-Book definitiv ansehen!

Wie Rezensionsexemplare mein Lesen beeinflussen

Heute möchte ich mit euch etwas ernster reden. Einfach, weil mir dieses Thema so schwer im Magen liegt und ich es einfach mal los werden möchte.

Zu dem Gedanken, dies endlich nieder zu schreiben hat mich Bianca (Literatouristin) gebracht. Warum? Sie fragte nach Buchblogger Nachwuchs und darauf antwortete ich auch. Sie schrieb mir, dass sie sich auf meinem Blog einlesen möchte (was mich wirklich sehr gefreut hat) aber gleichzeitig fühlte ich mich dazu gezwungen, mich zu rechtfertigen dass lange Zeit nichts an Kontent kam.

Wie das dann immer so ist sprang ich unter die Dusche und die Gedanken fingen an zu kreisen. Tja und jetzt, jetzt sitzen wir hier.

Aber fangen wir doch einmal von vorne an: Ich liebe das Lesen und ich liebe meinen Blog. Durch diese kleine aber feine Webseite habe ich die Möglichkeit, meine Meinung zu diversen Büchern kund zu tun. Denn in meiner näheren Umgebung liest keiner so viel und so gerne wie ich.

Gegründet habe ich den Blog nachdem ich dank Youtube festgestellt habe, dass es mehr Leute gibt die mit viel Hingabe über Bücher sprechen, aber ich hatte vor Videos machen immer Angst. (Das ist jetzt ein wenig anders, aber dazu kommen wir nochmal zu einem anderen Zeitpunkt.)
Irgendwann kommt man um das Thema “Rezensionsexemplare” nicht mehr vorbei und ich fand es cool, dass man quasi gratis ein Buch bekommen konnte. Was für Arbeit damit einher geht stellte ich erst wesentlich später fest.

Als dann auch die ersten eben genannten Exemplare eintrudelten freute ich mich natürlich wie verrückt und verschlang diese Bücher um sie hier vorzustellen. Meine ersten Rezi-Exemplare waren die Bücher zur “Secrets” Reihe von J. Kenner.
Später entdeckte ich das Portal “Netgalley” und mein Untergang fing an. Es war so unglaublich leicht an diese ganzen Bücher heran zu bekommen, es gibt viel seltener Absagen als wenn man physische Bücher anfragt. Und genau das ist mein Problem.

Aktuell liegen bei mir zehn ungelesene Rezi-Exemplare auf dem Kindle. Teilweise besitze ich diese schon länger als sechs Monate. Wie das sein kann? Ob ich mich nicht schäme? Natürlich tu ich das! Aber ich habe mir das selbst eingebrockt. Ein Buch war nur einen Klick entfernt.
Irgendwann verging mir die Lust am Lesen auf dem Kindle, ich übersprang viel zu schnell und viel zu oft ganze Kapitel um “endlich” fertig zu werden und ein Buch auf meiner Liste abhaken zu können. Meist bekamen diese Titel kaum wirklich gute Rezensionen. Inhaltlich sowie Bewertungsmäßig. Alles nur kurz angerissen, hauptsache ich bin mit dem Ding durch.

Und das macht mich unendlich traurig.

Lesen machte mir keinen Spaß mehr. Ich nahm mir zwar immer wieder Bücher vor, aber ich las sie nicht. Denn wenn ich ein “Nicht Rezi-Exemplar” in die Hand nahm, hatte ich ein schlechtes Gewissen. Denn ich schulde jemanden noch etwas.

Das soll nicht heißen, dass ich NetGalley oder Rezensionsexemplare an den Pranger stelle. Nein, das ist ganz allein meine eigene Schuld. Ich habe mich leiten lassen von dem Gedanken, dass ich nur ein richtiger Buchblogger bin, wenn ich hunderte von Rezensionsexemplare (mal überspitzt gesagt) bekomme und vorstellen kann / darf / muss.
Denn das bekam ich durch viele Videos die ich geschaut habe vermittelt.

Ich arbeite alle Bücher jetzt nach und nach ab. Bis meine Liste leer ist. Ohne mich zu stressen. Aktuell lese ich viel lieber englischsprachige Bücher. Wenn mir danach ist, dann mach ich das. Aber auf dem Weg zur Arbeit oder in meiner Pause höre ich noch ein Rezensionsexemplar weiter.

Durch diesen Stress, den ich mir selbst gemacht habe, habe ich mir mein liebstes Hobby verdorben.

Damit ist jetzt Schluss!