[Rezension] Strange the Dreamer von Laini Taylor

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Endlich bekomme ich die Möglichkeit über mein absolutes Lieblingsbuch zu sprechen. Vor ein paar Monaten habe ich schon das Englische Original gelesen und geliebt. Jetzt ist die erste Hälfte des eigentlich ersten Bandes auch auf Deutsch erschienen.
“Strange the Dreamer – Der Junge der träumte Buch 1” wurde von der einzig wahren Laini Taylor geschrieben und hierzulande im One Imprint des Luebbe Verlages veröffentlicht.
Dieser Jugend-Fantasy-Roman umfasst 352 Seiten und ich durfte es im Rahmen einer Leserunde als Manuskript schon lesen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag und die Community Lesejury.

Lazlo Strange wuchs als Waisenkind unter Mönchen auf. Seine Eltern sowie sein eigentlicher Name sind unbekannt. Er wurde dann einfach Lazlo genannt und trug den gleichen Nachnamen, wie viele andere Kinder mit unbekannter Herkunft: Strange.
Alles was Lazlo immer wieder begeistert ist die vergessene Stadt, die eines Tages nur noch “Weep” genannt wird. Der eigentliche Name ist einfach so verschwunden. Doch im Kloster sollte er sich an die dort geltenden Regeln halten und nicht in seine Träumerein verschwinden. Bis er eines Tages zur großen Bibliothek von Zosma aufmacht und von dort nie wieder zurück kehrt. Denn dort hat er jegliches Wissen des Landes für sich allein und kann sich wieder ganz den Geschichten von “Weep” widmen. Bis zu dem Tag, als die sagenumwobenen Tizerkane in der Stadt auftauchen.

Erträume etwas Wildes und Unglaubliches. […] Wunderschön und voller Monster.

“Strange the Dreamer – Der Junge der träumte” von Laini Taylor, Seite 158

Ich weiß gar nicht, wo ich mit meiner Meinung anfangen soll. Denn ich liebe diese Geschichte einfach unglaublich sehr.
Mit Lazlo kann man sich sehr gut identifizieren und man wird von seiner Sucht nach Informationen von der Vergessenen Stadt direkt mit gezogen.

Ich vergleiche Lazlos Situation gerne mit den eigenen großen Träumen. Denn wir wollen alle gerne ein bestimmtes Ziel erreichen und auch wir haben Menschen um uns herum, die dieses Ziel immer schlecht bzw. unerreichbar für uns reden. Und trotzdem schaffen wir es. Vielleicht nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben, aber wir kommen dahin. Und genau das Verkörpert Lazlo mit seiner Geschichte für mich.
Dieses Buch macht Mut. Mut an seine Träume zu glauben und sich nicht klein reden zu lassen. Es macht Mut, dass man über seine eigenen Schatten springt um endlich das zu bekommen was man wollte.

“Strange the Dreamer” ist fantastisch geschrieben, mit einer Welt die von der Fläche her nicht sehr groß dargestellt wird, aber dafür umso tiefgründiger. Wir erfahren viele Geschichten und Erzählungen von der Vergessenen Stadt und kommen dieser so auch immer näher.

Allerdings habe ich einen kleinen Kritikpunkt an der deutschsprachigen Ausgabe: Der Moment, an dem dieser erste Teil endet ist – für mich – sehr unpassend gewählt. Wenn ich das Original vorher nicht schon gelesen hätte, dann wäre auch dieser erste Teil etwas zu langsam und langweilig für mich gewesen. Aber das sage ich jetzt auch nur, weil ich weiß dass der beste Teil der Geschichte noch auf uns wartet.

Zum Schluss verlinke ich euch hier noch mein kleines “Read with me” zum Buch. Auch wenn es etwas chaotisch geworden ist, da zwischen den einzelnen Abschnitten doch immer eine ganz schöne Zeit lag.

[Rezension] Flammenflug – Melissa Caruso

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Heute habe ich eine lang überfällige Rezension für euch. Warum ich mich nicht ganz entscheiden konnte wie ich das Buch bewerten soll erfahrt ihr jetzt.

Magie ist eine gefährliche Waffe und muss gebändigt werden! Deswegen wird im Stadtstaat Raverra jeder Magier an einen sogenannten Falkner gebunden, der die Kraft seines schutzbefohlenen „Falken“ kontrolliert. Die Feuermagierin Zaira konnte diesem Schicksal bislang entgehen. Als sie jedoch in Gefahr gerät, entfesselt sie einen magischen Feuersturm. Nur das Eingreifen der Grafentochter Amalia kann Schlimmeres verhindern. Aber nun sind die jungen Frauen magisch miteinander verbunden. Ein Bund, der nicht rückgängig gemacht werden kann und von beiden große Opfer fordert …

Klappentext “Flammenflug” von Melissa Caruso; Quelle: luebbe.de

Der Klappentext klingt absolut fantastisch. Ich habe einen spannenden High-Fantasy Titel erwartet und war deshalb sehr erfreut darüber, dass der Luebbe Verlag mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. (Vielen Dank dafür an dieser Stelle)

Bei “Flammenflug” handelt es sich auch um einen High-Fantasy Roman mit wirklich spannenden Elementen. Allerdings hatte dieses Buch so seine Längen. Und diese haben mich ehrlich gesagt sehr gelangweilt, weshalb ich das Buch immer wieder weggelegt habe. Deshalb hat es auch jetzt ewig gedauert bis ich eine Rezension verfassen konnte. Die Welt ist interessant, die Charaktere haben mich aber nicht erreicht und durch den sehr hohen Politik-Anteil des Buches, war ich irgendwann leider nicht mehr bei der Sache und auch nicht mehr interessiert.

Dieser Teil ist der Auftakt einer Reihe – ich glaube eine Trilogie, bin mir aber nicht sicher – und ich muss leider sagen, dass ich wahrscheinlich nicht weiter lesen werde. Aber wer weiß, ich mochte einige Bücher viel lieber, als ich sie noch einmal gelesen habe. Vielleicht ist es bei diesem Buch auch so.