Der erste Teil der “Someone”-Reihe von Laura Kneidl ging ja buchstäblich durch die Decke. Man kam auf jeglichen Social Media Plattformen nicht daran vorbei. Der Hype um den zweiten Teil war nicht genau so groß, aber der Titel wurde heiß erwartet.

Ist ein Moment des Glücks wirklich den Preis unserer Freundschaft wert?Eigentlich könnten Cassie und Auri das perfekte Paar sein: Sie sind beste Freunde, wohnen zusammen und teilen ihr größtes Hobby – die Fantasyliteratur. Und obwohl Cassie das Gefühl hat, dass niemand auf der Welt sie besser kennt als Auri, scheinen die beiden manchmal Welten zu trennen. Während Auri Football spielt, viele Bekanntschaften hat und gern unter Menschen geht, zieht Cassie sich lieber von der Außenwelt zurück und pflegt einen kleinen, aber engen Freundeskreis. Doch je mehr Zeit vergeht und je stärker ihre Gefühle für Auri werden, desto größer ist ihre Angst, dass das, was sie und Auri verbindet, vielleicht nicht so stark ist wie das, was sie trennt …

Inhaltsangabe von Luebbe.de

Ganz ehrlich? Als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte war ich Feuer und Flamme. Allerdings muss man dazu sagen, dass ich den ersten Teil “Someone New” damals abgebrochen hatte, da mir die Protagonistin Micah absolut unsympathisch war. Deshalb musste ich auch erst einmal auf Twitter fragen, ob ich den zweiten Teil auch so lesen kann. (Ich weiß, wie der erste Band endet, das sollte ich dazu sagen.)

Aber warum wollte ich den zweiten Band der Reihe dann unbedingt lesen? Es klang einfach so gut. Cassie und Auri sind Nerds, mögen Cosplay und… sind einfach ein bisschen wie ich. Außerdem mag ich diese “friends to lovers” Thematik einfach unglaublich gerne.
Als ich noch Fanfiktion geschrieben habe, war das auch immer mein Ausgangspunkt.

Für mich gab es nichts Schöneres, als in fremde Welten einzutauchen und Abenteuer zu erleben, die sich mir in Wirklichkeit nie stellen würden. Und vielleicht hatte ich in Maurice endlich jemanden gefunden, mit dem ich diese Welten bereisen konnte.

“Someone else” von Laura Kneidl (LYX Verlag) S. 48

Ich mochte den Beginn des Buches so unglaublich gerne, deshalb setzte ich sofort den Textmarker an und markierte mir meine liebsten Stellen. Cassie war in vielen Gedanken ein bisschen wie ich und das gefiel mir so so so gut.
Auch Auri mochte ich direkt, er hatte wirklich diesen Kumpel-Effekt und ich wollte auch direkt einen Kumpel wie Auri haben.

Doch die erste Begeisterung schlug langsam um. Es gab ein paar Vergleiche die angestellt wurden, die ich nach dem 3. Mal nicht mehr so lustig fand. Und – für mein Geschmack – drehten wir uns dann in der Mitte des Buches ein bisschen im Kreis. Das gleiche Problem tauchte wieder auf und nahm ein wenig die Begeisterung bei mir.

Und, naja was soll ich sagen, das Ende fand ich nicht gut. Es wurde – für mich – zu schnell abgehakt. Lieber in der Mitte ein paar Seiten weg und am Ende dann mehr.

Aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung und wenn ihr mich schon länger verfolgt wisst ihr, dass ich mit New Adult Büchern immer mal wieder meine Probleme habe.

Ich fand das Buch nicht schlecht. Es wird auch weiter in meiner Sammlung bleiben und den dritten Band werde ich auch noch lesen. Aber es war nicht das Highlight für mich.

Weitere Rezensionen zu “Someone else”:
Andrea von EasyPeasyBooks

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