[Werbung / Rezensionsexemplar]

Willkommen im Gewächshaus der Schmerzen.

Ihr muss schon ein Stück fehlen, um sein Herz zum Pochen zu bringen. Nicht alle Frauen sind mit einem perfekten Körper auf die Welt gekommen. Doch man kann ihnen helfen. Mit sanften Worten und tiefen Schnitten. Manfred ist Gärtner von Beruf, und weiß mit einer Heckenschere umzugehen. Frauen degradiert er auf das Niveau von Pflanzen, und beschneidet ihre jungen Triebe. Bizarre Pflanzenerotik verschmilzt mit Verstümmlung in ihrer schönsten Form zu einer einzigartigen, noch nie dagewesenen Form der Perversion.

Klappentext “Amputationsgeil” von Thomas Reich

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Autor direkt zur Verfügung gestellt, vielen Dank erst einmal dafür.
Es handelt sich hierbei um einen etwas extremeren Titel, nur das als kleine Warnung zu Beginn.

In diesem Buch geht es um Manfred, Gärtner von Beruf, und seine etwas spezielle Liebe zu Pflanzen, Frauen und bestimmten Neigungen.

Unser Protagonist kann im Grunde mit normalen Frauen nichts anfangen, also macht er sie sich eben genau so wie sie ihm gefallen. Und das ist vielleicht nicht Jedermanns Geschmack, denn zu seinen Vorlieben gehört es das die Frauen keine Gliedmaßen mehr haben und völlig willenlos sind.

Nicht nur das er sie verstümmelt, nein er führt natürlich auch noch jegliche sexuelle Handlungen hinterher mit ihnen aus. Ob er am Ende seine gerechte Strafe dafür bekommt oder nicht müsst ihr selbst herausfinden, natürlich nur wenn ihr euch traut.

Man muss natürlich sagen, dass dieses Buch nicht für jeden Leser etwas ist, man muss schon mit dem Genre liebäugeln oder sich in der Welt des Horrors wohlfühlen. Genau das hat mich angesprochen, da ich ein großer Freund von Horrorfilmen bzw. generell des Horror Genres bin. Deshalb probiere ich auch gerne etwas neues in diesem Bereich aus und schrecke vor diesen extremeren Titel auch nicht zurück.

Im Grunde muss ich sagen ich wurde weder enttäuscht noch überrascht. Man bekommt genau das, was man auch anhand des Covers oder des Klappentextes erwartet. Brutale Folterszenen, die aber zeitgleich so poetisch umschrieben werden als würde sich der Protagonist nur um seine geliebten Pflanzen kümmern und eben nicht um sein neues Opfer.

Dieser kleine aber feine Unterschied zu stumpfer Gewaltumschreibung hat mich dann auch dazu gebracht dem Buch 3 von 5 Sternen bei Goodreads zu geben. Klar es ist kein Meisterwerk, aber ich glaube das will dieses Buch auch nicht. Es will brutal sein aber auch vereinzelt witzig, alles liebevoll verpackt quasi durch die Blume gesprochen.

Mich hat diese Buch dann doch sehr unterhalten für das was es will und ich kann es Genreliebhabern sowie Leuten empfehlen die einfach mal über den Tellerrand schauen wollen und sich etwas völlig neuem hingeben möchten.

“Amputationsgeil” wurde vom Autor Thomas Reich selbst veröffentlicht und umfasst 154 Seiten. Das Taschenbuch kostet 8,99€, das E-Book 4,49€ und beides könnt ihr HIER erwerben. Eine Leseprobe steht auf der Homepage des Autors für euch bereit.