[Rezension] Dylan & Thor – on the road

[Werbung] Dieser Manga wurde mir vom deadsoft Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Heute habe ich eine Rezension für euch, auf die ich mich wirklich sehr freue. Nicht nur, weil ich so begeistert von diesem Titel bin, sondern auch weil ich euch endlich mal wieder etwas von Justin C. Skylark präsentieren kann.
Justin und ich, wir kennen uns durch meine Cousine. Sie war und ist sehr großer Fan und somit blieb es irgendwann nicht mehr aus, mal bei einer Signierstunde am Stand des Verlages aufzuschlagen. Da aber meiner Cousine der Mut fehlte, ging ich hin und sagte “Hey. Meine Cousine ist großer Fan von dir, aber sie traut sich nicht dich anzusprechen!”

Tja, was soll ich sagen? Damit war das Eis gebrochen. Ich begann die Bücher zu lesen (und ich hab sicherlich noch nicht alle verschlungen die es gibt!) und schnell wurden unsere Treffen zur Leipziger Buchmesse eine Art Tradition.

Fakten zum Manga
Autor / Zeichner: Ellen Chain
Autor / Story: Justin C. Skylark
Format: Manga / Taschenbuch
Verlag: deadsoft Verlag
Seiten: 60
VÖ: 04. März 2019

Viel zum Inhalt kann ich euch gar nicht verraten, denn es sind ja “nur” 60 Seiten. Warum ich das “nur” so ausklammer? Die Seitenzahl ist hier völlig Wurst (um das mal direkt zu sagen).
Eigentlich war geplant den ersten Band der Reihe rund um Dylan Perk und Thor Fahlstrøm in einen bzw. drei Manga zu packen. Doch ein Manga brauch sehr viel Zeit und ist auch wirklich viel Arbeit. Daher wäre es Justin und Ellen nicht gelungen, das Ganze zur Leipziger Buchmesse fertig zu stellen (was sehr schade gewesen wäre), denn sie hatten nur sechs Monate Zeit.
Was in der Zeit aber entstanden ist, ist großartig. Und warum genau will ich euch natürlich erklären.

Es sind schon ein paar Jahre ins Land gegangen, als ich mich mit Dylan und Thor das erste (und letzte) Mal beschäftigt habe. Deshalb sind mir unsere Protagonisten auch keine Unbekannten.
Wir sind mit den Beiden in Las Vegas, der Stadt der Sünde, und erleben – natürlich – einen turbulenten Zwischenfall.
Dies wird auf den erstmal wenig klingenden Seiten, super beschrieben. Die Zeichnungen sind ein Traum! Eigentlich möchte ich mir jede Seite einzeln einrahmen und an die Wand hängen. Und damit übertreibe ich nicht.
Dylan und Thor sind einfach die Verkörperung meiner Fangirl-Wünsche. Sie und ihre Geschichte ist so, wie ich vor vielen Jahren meine Fanfictions haben wollte. Rasant, turbulent und dramatisch. Vielleicht auch ein weniger over-the-top. Aber genau das mochte ich damals.
Verpackt ist das Ganze mit vielschichtigen Charakteren und einer genialen Idee.

Vielleicht wird man durch den Klappentext von diesem Manga etwas gespoilert (was die Romane angeht) allerdings kann ich nur eine große Empfehlung aussprechen. Alte Fans der Roman-Reihe sowie Neueinsteigern wird dieser Manga gefallen und darf im Bücherregal nicht fehlen.

[Montagsfrage] KW 11 | 2019

Es ist wieder Montag. Des einen Freud des anderen Leid. Ich persönlich freue mich, denn nur noch diese Woche arbeiten und dann habe ich eine Woche Urlaub (passend zur Buchmesse).
Ich habe den Titel der Montagsfrage jetzt ein mal angepasst. Die Beiträge hatten mir teilweise zu lange Namen, daher habe ich mich für die Kalenderwoche plus Jahr entschieden!

Die schönsten Buchcharakter-Namen?

Montagsfrage KW 11 | 2019

Uff.
Ich und Namen. Wer mich kennt weiß, dass ich sehr große Probleme habe mir Namen zu merken. Manchmal überlege ich auch nach zwei Jahren noch, wie ein paar meiner Kollegen heißen.
Wenn ich allerdings so darüber nachdenke, dann gibt es für mich nicht DEN Namen. Also nichts, was für mich heraussticht aus all den Büchern die ich in der letzten Zeit gelesen habe.

Ich finde der Name der Protagonisten muss einfach zur Geschichte passen. Bei einem High Fantasy Buch, möchte ich nicht unbedingt Regina und Karl-Heinz in einer epischen Schlacht kämpfen lassen. Genauso wenig wie in einem New Adult Buch die Leute keinen abgefahrenen Namen einer Gottheit haben müssen.
Denn über Namen wundere ich mich erst, wenn sie nicht passen.

[Montagsfrage] Gibt es ein Genre, das du gar nicht (gerne) liest?

Meine Antwort zur Montagsfrage von lauter&leise gibt es heute ausnahmsweise mal an einem Dienstag (ich habe es gestern einfach nicht mehr geschafft).

Gibt es ein Genre, das du gar nicht (gern) liest?

Montagsfrage

Diese Frage fand ich doch irgendwie sehr spannend und deswegen muss ich darauf jetzt noch antworten.
Es gibt Genre die ich überhaupt nicht lese. Thriller und Krimis zum Beispiel. Vielleicht liegt es daran, dass ich es noch nie wirklich ausprobiert habe, aber mich sprechen die Titel aus diesem Genre auch überhaupt nicht an.

Darüber hinaus bin ich ja mit “New Adult” Bücher in einer Art Zwiespalt. Mich sprechen furchtbar viele Bücher aus diesem Genre an, aber wenn ich sie dann lese, bin ich unzufrieden. Eventuell habe ich zu hohe Ansprüche, aber auf der anderen Seite weiß ich ja ganz genau auf was ich mich da einlasse.
Deswegen würde ich sagen ich lese dieses Genre nicht mehr so gerne, denn ich werde meistens nur enttäuscht.

Wie ist das bei euch? Gibt es ein Genre, dass ihr gar nicht lesen möchtet oder auch – wie bei mir – eins, welches ihr lesen möchtet ihr euch aber kaum noch traut, weil ihr so oft enttäuscht werdet?

[Rezension] Die Unsterblichen – Chloe Benjamin

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Dieses Buch wurde mir vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.

Cover “Die Unsterblichen” – Chloe Benjamin, im btb Verlag erschienen

Im Jahre 1969 – genauer gesagt im Sommer – bekommen die vier Gold-Geschwister ein Gerücht mir: In der Stadt soll es eine Wahrsagerin geben, die einem das genaue Todesdatum nennen kann.
Die Geschwister Simon, Klara, Daniel und Varya machen sich auf den Weg zur New Yorker Lower-Eastside um zu erfahren, wann sie sterben werden.

Jeder Geschwister-Teil geht mit dieser Information anders um. Der Eine igelt sich ein und lässt nichts und niemanden an sich heran, der Andere versucht das Leben in vollen Zügen zu genießen. Doch für den Leser bleibt immer eine Frage: Was würde ich tun, wenn ich genau wüsste wann ich sterbe?

Dieser Titel hat wirklich eine sehr packende Thematik. Es gibt sicher kaum jemanden, der sich nicht schon einmal gefragt hat wie es wäre, wenn man wüsste wenn das eigene Leben vorbei ist.
Im Laufe der Geschichte sieht man die unterschiedlichen Werdegänge der Geschwister. Vielleicht kann man sich ja mit einem von ihnen identifizieren und würde genau so handeln – jedenfalls mit dem Wissen im Gepäck.
Der Schreibstil der Autorin war sehr gut. Das Buch las sich einfach nur so weg. Außerdem beschreibt sie die einzelnen Charaktere sehr angenehm, man hat auch einfach immer die Frage im Kopf “Was wäre, wenn sie sich anders entschieden hätten?”

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und bringt einen auch ein bisschen dazu, das eigene Leben zu hinterfragen.