[Rezension] Hope again von Mona Kasten

[Werbung – Rezensionsexemplar]

Hier auf dem Blog habe ich euch vor Kurzem die Bloggerbox zu “Hope again” aus dem LYX Verlag gezeigt. Jetzt soll es um das Buch an sich gehen.
Wie einige sicherlich schon wissen, ist “Hope again” der vierte Teil der “Again-Reihe” von Mona. Eigentlich war nach dem Band “Feel again” – in dem es um Sawyer und Isaac ging – Schluss. Aber zur Freude aller Fans kehrte Mona noch einmal nach Woodshill zurück und brachte uns Everly und Nolan näher.

Everly studiert an der Woodshill Universität, weil schon lange fest stand, dass sie mit ihrer Mutter zusammen eine Literaturagentur aufbauen soll. Denn das war ihr größter Traum und Everly tat alles um ihre Mutter glücklich zu machen. Denn die beiden hatten eine schwierige und anstrengende Vergangenheit hinter sich.
Dass sich Everly aber in ihren Dozenten Nolan dabei verlieben würde, das wusste sie aber am Anfang noch nicht.

“Hope again” erschien am 28. Juni 2019 im LYX Verlag (Imprint von Bastei Lübbe) und umfasst 480 emotionale Seiten.

Machen wir uns nichts vor. Es ist ein typischer New Adult Roman. Beide haben dunkle Geheimnisse die in einem großen Showdown aufeinander prallen.
Was mich ganz persönlich an der ganzen “Again-Reihe” so begeistert, ist die Art wie Mona die Geschichten schreibt. Es liest sich alles super flüssig und man fiebert wirklich jede Sekunde mit. Außerdem ist es eine so komplexe Welt, auch wenn man sich eigentlich nur in Woodshill aufhält. Dadurch, dass die Nebencharaktere in einem anderen Buch mal im Spotlight standen, werden die Geschichten viel echter und – wie schon gesagt – komplexer. Es macht mich einfach glücklich alte Freunde wieder zu sehen.

Mein liebster Teil der Reihe ist schon oben genanntes “Feel again”. Denn ich liebe Isaac als Charakter so sehr. Wenn ich für sowas wie “Book-Boyfriends” etwas übrig hätte, dann wäre es Isaac. Und ich habe so gelacht und mich gefreut, als ich eben diesen in “Hope again” wieder getroffen habe.

Außerdem habe ich das Buch nicht nur gelesen, sondern ab und an als Hörbuch gehört. Es wurde wunderbar von Milena Karas eingesprochen und die nicht ganz 12,5 Stunden vergingen wie im Flug.
Dazu habe ich auch noch eine kurze, lustige Geschichte:
Das Hörbuch hörte ich vor allem im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Wie in einem New Adult Buch üblich, kommen wir auch in “Hope again” irgendwann zu etwas erotischeren Szenen.
So auch an einem Donnerstag Morgen um kurz vor 8Uhr mit beiden Fenster geöffnet (denn wie ihr wisst ist es aktuell sehr warm in Deutschland) an einer roten Ampel stehend. Der Radfahrer neben mir, schaute mich nur an, lachte und nickte mir wissend zu. Ich war noch nie so froh weiter fahren zu können (mir ist ja nicht viel peinlich, das aber irgendwie in dem Moment schon).

Mein Fazit zu “Hope again”:
Eine runde Geschichte mit zwei wirklich liebenswerten Charakteren und einem sehr tollen Schreibstil. Außerdem kann ich das Hörbuch uneingeschränkt empfehlen.

Am 23. März 2020 erscheint der fünfte Teil der “Again-Reihe” namens “Dream again” und in diesem Teil wird es sich um Jude und Blake drehen. Darauf freue ich mich schon sehr, denn Blake haben wir ja in dem aktuellen Teil schon etwas mehr kennen gelernt.

Vielen Dank an den LYX Verlag für das Rezensionsexemplar!

[Rezension] Der Insasse von Sebastian Fitzek

Cover Der Insasse

Der erste Fitzek auf unserem Blog und dann gleich ein richtiges Brett wenn man das mal so nennen darf.

Längere Zeit hab ich das Buch vor mir hergeschoben und hin und wieder ein paar Seiten gelesen. Ständig hatten mich andere Titel doch mehr angesprochen und ich lies dieses hier in Vergessenheit geraten, leider. Denn als ich mir vor ein paar Tagen den Entschluss fasste, dass ich dieses Buch noch unbedingt in meinem Urlaub beenden will, ahnte ich nicht dass es dann doch so schnell gehen kann. Innerhalb weniger Lesesessions war ich dann auch schon am Ende und restlos begeistert.

In “Der Insasse” geht es um einen Mann der mit seinem Sohn das wohl Wichtigste in seinem Leben verloren zu glauben scheint. Dennoch fasst er einen Plan um den vermeintlichen Mörder nahe zu kommen und aus ihm die ganze Wahrheit zu bekommen. Selbst die Tatsache dass er sich dafür selbst in eine Psychiatrie einweisen lassen muss schreckt ihn nicht ab und so nehmen außerhalb und innerhalb der Anstalt die Dinge ihren kranken Lauf.

Ich weis bis jetzt nicht warum ich mir so viel Zeit gelassen habe das Buch zu lesen denn als ich wieder angefangen hatte, nach knapp 100 Seiten, hatte mich Fitzek wieder voll in seinem Bann und ich konnte das Buch kaum aus meinen Händen legen.

Ein Großteil der Geschichte spielt natürlich innerhalb der Klinik, was aber für mich auch den großen Charme der Geschichte ausmacht. Dadurch kann man sehr lebendig den Klinikalltag miterleben.

Ja, die Story hat hier und da gewisse Schockmomente, wenn man das so nennen kann, die aber in meinen Augen auch dazugehören müssen und den gewissen Stellen erst den richtigen Kick verleihen. 

Abschließend muss ich noch sagen, dass mich zum einen ein Teil der Geschichte stark an den Film “Shutter Island” erinnert hat, was jetzt aber nicht schlimm ist, da ich auch ein großer Freund von besagtem Film bin. Und zum anderen war ich mehr als überrascht von dem Ende bzw. von der gesamten Aufklärung sowie wie es umgesetzt wurde. Denn mit so einem Ende und mit so einem Ausgang hätte ich trotz einiger Anspielungen nun wirklich gar nicht gerechnet.

Wer sich jetzt selber einmal überraschen lassen will und dem Thriller Genre nicht abgeneigt ist, der sollte “Der Insasse” unbedingt selbst erleben.

Erschienen ist das Buch von Sebastian Fitzek bereits 2018 bei Droemer Knaur und beinhaltet 384 Seiten die die Hauptstory und eine sehr amüsante Danksagung umfasst.

Halbjahres Fazit 2019

Die erste Hälfte des Jahres 2019 ist schon wieder vorbei. Die Zeit fliegt, oder?
Inspiriert von den populären “Mid-year-book-freakout-Tag” Videos auf BookTube, habe ich heute mein Fazit für das Jahr 2019 zusammen gestellt.
Die Fragen sind denen aus den Videos ähnlich. Nachahmen ist natürlich sehr erwünscht!

1. Bestes Buch bis jetzt?

Hier fiel mir die Antwort nicht wirklich schwer, denn es gibt nur zwei Bücher die mich bislang richtig begeistern konnten und nur eins davon hat mich wirklich umgehauen.
“Strange the Dreamer” ist definitiv das beste Buch, welches ich 2019 bis jetzt gelesen habe.
Es war nicht nur das erste längere Buch, welches ich auf Englisch gelesen habe, es war auch das erste Buch seit Jahren, welches mich so sehr überraschen und begeistern konnte. Ich kann das Ganze gar nicht richtig in Worte fassen. Keine Angst: Ein kompletter Beitrag zu diesem Buch ist definitiv noch geplant!

2. Beste Fortsetzung bis jetzt?

Viele Fortsetzungen habe ich bislang noch gar nicht gelesen, aber ich denke “Der Mann meines Bruders” Band 2 ist meine Antwort für diese Frage. Die Mangareihe mag ich sowieso schon seit Band 1, deshalb hat es mich nicht gewundert, dass Band 2 mir ebenfalls so gefallen hat.

3. Neuerscheinung die du noch nicht gelesen hast, aber noch unbedingt lesen möchtest?

“A sorcery of thorns” ist erst im Juni bei mir eingezogen, aber ich kann es jetzt schon kaum erwarten dieses Buch zu lesen. Da ich ja im Moment mehr Bücher in englischer Sprache lese, war auch klar dass hier meine Wahl auf eins dieser Bücher fällt. Liegt aber auch daran, dass ich aktuell keine deutschsprachigen Neuerscheinungen auf dem SuB habe.

4. Meist herbeigesehnte Neuerscheinung in der zweiten Hälfte von 2019?

Neben der deutschen Übersetzung von “Strange the Dreamer” ist das tatsächlich “Flying high” von Bianca Iosivoni. Warum erfahrt ihr bei einer anderen Frage in diesem Post! 😉

5. Größte Enttäuschung?

Leider wurde ich von “A loveletter from the girls who feel everything” von Brittain C. Cherry und Kandi Steiner enttäuscht. Dieses Gedicht-Heft (Buch möchte ich das nicht wirklich nennen) kommt auch demnächst beim LYX Verlag heraus und deswegen habe ich mir die englische Version geschnappt und mich wirklich darauf gefreut. Leider hat es mich gar nicht angesprochen und ich konnte mit den Gedichten leider nichts anfangen.

6. Größte Überraschung?

Hier kommt die Erklärung zu meiner Antwort von Frage 4:
Meine größte Überraschung war “Falling fast” von Bianca Iosivoni. Ich bin mit null Erwartung an dieses Buch gegangen und es hat mich absolut mitgerissen. Eigentlich dachte ich schon, dass mich Bücher dieses Genres nicht mehr begeistern können. Ich wurde es eines besseren belehrt.

7. Neuer Lieblingsautor?

Zwei Autoren, die ich für mich entdeckt habe sind Laini Taylor und eben schon genannte Bianca Iosivoni.

8. Neuer Lieblingscharakter?

Definitiv “Lazlo Strange” von “Strange the Dreamer”.

9. Ein Buch, welches dich zum Weinen gebracht hat?

Meine beiden Highlights “Strange the Dreamer” und “Falling fast” haben mich zum Weinen gebracht.

10. Welches Buch, hat dich glücklich gemacht?

Siehe Antwort zu Nummer 9?

11. Schönstes Buch, dass du bislang gekauft hast?

Ich habe sehr viele schöne Bücher dieses Jahr schon gelesen. Aber um mich hier nicht ständig zu wiederholen möchte ich diesmal als Antwort “Ein tropischer Fisch sehnt sich nach Schnee” nennen.
Dies ist ein Girls love Manga der mich wirklich begeistern konnte. Und ich habe aktuell den zweiten Band sogar noch ungelesen hier liegen.

12. Welche Bücher willst du noch unbedingt dieses Jahr lesen?

Eigentlich alle die auf meinem SuB liegen. Das ist aber utopisch. Es gibt aber ein paar, die ich gern dieses Jahr noch lesen möchte. Das wären unter anderem “Obsidian” von Jennifer L. Armentrout, “Muse of Nightmares” von Laini Taylor und den ersten Band von “the ravenboys”.

[Rezension] Drachenjagd von Rayon Lasair

[Werbung – Rezensionsexemplar]

In Einsamkeit geboren. Zur Mörderin erzogen. Von außergewöhnlichen Kräften beseelt.

Endlich mal wieder ein Selfpublishing Buch auf unserem Blog.
Rayon Lasair schrieb mich vor einiger Zeit an ob ich ihr Buch “Drachenjagd” – der erste Teil der Leviathan Saga – lesen möchte. Da das Cover mit dem Klappentext zusammen so interessant klangen, sagte ich zu.

Unsere Protagonistin Riva lebt in den letzten Wäldern ihres Landes in welchen die Geister noch leben, die eins die Welt beherrschten. Von ihrem Vater wird Riva durch Schießübungen zum Beispiel trainiert um außerhalb des Grundstückes zurecht zu kommen – die Grenze übertreten darf sie aber eigentlich nicht. Aber es entwickeln sich ihre eigenen Kräfte und sie verlässt das Elternhaus.
Auf der anderen Seite gibt es in diesem Buch noch Kellan, der in einem Waisenhaus in einem Armenviertel der Stadt Aridia lebt. Doch auch er bricht aus und kommt zu ungeahnten Kräften.

Es ist wirklich gar nicht so einfach dieses Buch zusammen zu fassen, ohne wirklich zu viel zu verraten.
Der Anfang war etwas holprig. Es stürzten viele Namen erst einmal auf mich ein (und ich kann mir sowas doch nicht so schnell merken) und ich musste erst einmal schauen wo ich bin und wer das alles so ist.
Das wurde aber schnell besser. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut und es lässt sich alles – nach dem Beginn – einfach so weg lesen.
Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass es in diesem ersten Teil nicht wirklich “zur Sache” kommt. Also wir verfolgen vor allem unsere Protagonisten beim Älter werden. Aber ich weiß ja nicht, worauf dies hinaus läuft. Vielleicht sage ich am Ende der Saga, dass das genau so perfekt war.

Ich bin wirklich sehr gespannt auf weitere Teile und kann euch dieses Buch nur empfehlen!