[Rezension] “Wie man sich mit einem Gespenst anfreundet” von Rebecca Green

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Kinderbücher sind immer etwas ganz besonderes, gerade die, die zurzeit erscheinen. Deswegen möchte ich euch heute „Wie man sich mit einem Gespenst anfreundet“ von Rebecca Green vorstellen und – natürlich – empfehlen. Denn dieses Kinderbuch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Warum genau? Das erfahrt ihr in diesem Blogpost.

Wie verhält man sich, wenn man auf ein Gespenst trifft? Was isst es am liebsten? Mit genau solchen Fragen beschäftigt sich dieser Titel.

Wüsstet ihr, wie man sich mit einem Gespenst anfreundet?
Dieses Kinderbuch mit vielen Illustrationen und kurzen Texten geht diesen ganzen Fragen auf den Grund und erzählt dem Leser, was die Lieblingstätigkeiten eines Gespenstes sind und dass man vor selbigen keine Angst haben brauch.

Ich habe dieses Buch schon weiter empfohlen und es waren die Großen sowie die Kleinen Leser wirklich begeistert. Für mich hat dieser Titel auch eine wirklich wichtige Message: Habe keine Angst vor „Neuen“ oder „Fremden“ Dingen. Man sollte diesen Dingen immer offen und neugierig begegnen.
Da ich finde, dass es sehr wichtig ist, das auch schon den Kleinsten mitzugeben, hat dieses Buch jeden Anspruch von mir als ein Kinderbuch erfüllt.

Auch die Illustrationen sind einfach gehalten, aber deswegen nicht schlecht sondern genau passend für die Geschichte. Durch die Bilder können sich Kinder, die noch nicht selbst lesen (oder es gerade lernen) die Geschichte noch besser vorstellen und noch viel mehr entdecken.

Alles in allem ein wunderschönes Kinderbuch, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann.

[Rezension] Der Regisseur – Olivia Kleinknecht

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Trigger-Warnung (bitte bis nach unten scrollen!)

Der Regisseur Vittorio Angelotti ist ein Machtmensch, der ohne Skrupel manipuliert und erpresst. Gerade das übt auf andere einen morbiden Reiz aus. Liegt im Leiden nicht die wahre Lust? Er inszeniert sein Leben wie seine Filme. Ihn interessiert nur eins: sein erotisches Vergnügen, die Suche nach dem ultimativen Glückskick.
Doch dann überschreitet Angelotti bei seinem »Spiel« die Grenze zum Verbrechen und gerät in eine Mordintrige.
Hält er wirklich noch alle Fäden in der Hand? Oder ist er vom Handelnden längst zum Spielball geworden?

Quelle: https://olivia-kleinknecht.com/

Vor kurzem hatte ich eine Anfrage der Autorin bekommen, ob ich nicht Lust hätte ihren Roman vorzustellen. Wie ihr wisst liebe ich ja Thriller und konnte da einfach nicht nein sagen.

Bei „Der Regisseur“ handelt es sich um einen Selfpublishing Roman in Taschenbuch Form welcher 438 Seiten umfasst und bereits am 30. August 2019 erschienen ist. Die eBook Version erscheint übrigens erst noch am 31. Oktober 2019.

In dem Roman geht es hauptsächlich um den besagten Regisseur Vittorio Angelotti aber auch um seine Mitmenschen die er mal mehr, mal weniger gut behandelt. Vittorio Angelotti ist absolut keine Person oder Charakter den man von der ersten Seite an direkt ins Herz schließt und liebt, ganz im Gegenteil.

Er weis ganz genau wie er sich zu verhalten hat und wie er andere Leute manipulieren muss damit er genau das bekommt was er will auch wenn dies vielleicht die Liebe eines 15 jährigen Jungen ist.

Selbst vor Mord oder anderen kranken Fantasien schreckt er in seiner Laufbahn nicht zurück und genau das macht ihn so anziehend und faszinierend.

Zugegeben anfangs hatte ich noch so meine Schwierigkeiten in die Geschichte und das ganze Setting hineinzukommen, welches in Italien spielt. Dennoch hat mich die Geschichte und auch Vittorio Angelotti von Seite zu Seite immer mehr gefesselt. Besonders spannend fand ich auch das nahezu alles aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, bedeutet wir folgen nicht nur dem Regisseur sondern auch teils seinen Mitmenschen und wie sie mit ihm und durch ihn agieren.

Alles in allem würde ich das Buch allen weiterempfehlen die nicht nur auf 0815 Thriller stehen, sondern auch mehr Tiefe und Detailverliebtheit in einem Buch suchen. Sei es bei den Charakteren aber auch in der gesamten Umgebung. Denn das wird hier geboten und hat mich dann doch sehr überzeugt. Und wer außerdem ein Freund von überraschenden Enden ist, so wie ich einer bin, der wird „Der Regisseur“ lieben.

Triggerwarnungen
– Körperliche Nähe zu einem Minderjährigen
– Folter
– Erniedrigung

[Rezension] Heavens’s End – Kim Kestner

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Cover “Heavens End” von Kim Kestner

Wo der Himmel endet, beginnt die Welt der Geister In Heaven’s End, einem kleinen schottischen Küstenort, lebt die 15-jährige Jojo mit ihrer Familie – der lebenden und der toten. Denn Jojo kann Geister sehen und wohnt mit einer ganzen Horde verrückter Vorfahren unter einem Dach. Von ihrer besonderen Fähigkeit aber darf niemand etwas wissen. Erst recht nicht Zack, der Schulschwarm, dessen funkelnde Augen Jojo blöderweise ganz kribbelig machen. Doch im idyllischen Heaven’s End gehen auf einmal unheimliche Dinge vor sich. Wie lange kann Jojo ihr Geheimnis noch wahren? Und was lauert jenseits der Welt der Lebenden? Endlos spannend, himmlisch romantisch, teuflisch gut – der grandiose Auftakt einer packenden Ghostfantasy-Trilogie!

Klappentext “Heavens End” von Kim Kestner aus dem Fischer Kinder- und Jugendbuch Verlag

Das aktuelle Buch von Kim Kestner wurde von vielen Booktubern und Bookstagrammer in den Himmel gelobt. Deshalb war ich sehr interessiert an diesem Titel und habe mich sehr gefreut, dass ich via NetGalley ein Rezensionsexemplar bekommen habe.
Diese Geschichte ist auf jedenfall für ein junges Alter (12 Jahre) sehr geeignet. Es ist eine spannende und auch mysteriöse Geschichte für junge Leser.
Ich persönlich kann den Hype nicht ganz nachvollziehen. Es war eine gute Geschichte, hat mich aber in einigen Dingen an “The Ravenboys” von Maggie Stiefvater erinnert. Und genau das hat mir das Buch ein bisschen verhagelt. Wobei ich da wirklich nur von meiner eigenen Meinung spreche, da ich in der Zeit auch “The Ravenboys” angefangen hatte zu lesen.

An sich aber ein solides Jugendbuch welches sich gut weg lesen lässt.