[Rezension] The ivy years – was wir verbergen

“the ivy years – was wir verbergen” von Sarina Bowen ist der zweite Teil der “the ivy years”-Reihe und wurde mir netterweise über das Portal NetGalley zur Verfügung gestellt.
Das Buch hat 320 Seiten und ist im LYX Verlag erschienen.

Wie lange kannst du ein Geheimnis verbergen, bevor es deine Liebe für immer zerstört?

Direkt bei ihrer ersten Begegnung am Harkness College spüren Scarlet Crowley und Bridger McCaulley die starke Anziehung, die zwischen ihnen herrscht. Jeder Blick, jede flüchtige Berührung lässt ihre Herzen höher schlagen – und es fällt ihnen immer schwerer, einander zu widerstehen. Dabei haben Scarlet und Bridger gute Gründe, sich dem anderen nicht vollkommen zu öffnen. Denn sie verbergen beide ein Geheimnis, das nicht nur ihr bisheriges Leben am College, sondern vor allem auch ihre gemeinsame Zukunft zerstören könnte …

Klappentext

Den ersten Band habe ich bereits HIER rezensiert und dieser Teil wird auch der letzte Teil der Reihe sein den ich lesen und rezensieren werde. Warum erfahrt ihr jetzt!

Wie schon beim ersten Teil ist die Covergestaltung dieses Bandes wirklich sehr großartig. Ich bin einfach ein großer Fan von Blumenmuster und deswegen sprechen mich diese Bücher sehr an.
Inhaltlich steckt hinter den hübschen Buchdeckeln aber eine ganz normale New Adult Geschichte. Ja, wenn man ein Buch dieses Genres lesen möchte weiß man worauf man sich einlässt. Wie ich schon öfters erwähnt habe verlaufen diese Geschichten immer nach dem gleichen Schema. So aich hier.
Jetzt war es bei der Reihe aber so, dass viele vom ersten Band geschwärmt haben. Daraufhin habe ich diesen gelesen und für nicht so gut befunden. Bei dem zweiten Band waren die Stimmen doch eher gespalten. Einige fanden es besser andere schlechter. Ich gehöre wohl eher zu der zweiten Kategorie. Der Schreibstil von Sarina Bowen ist wirklich gut. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und man kommt schnell voran. Das – finde ich – ist auch sehr wichtig in diesem Genre. Denn für mich sind solche Bücher nur seichte Unterhaltung und diese muss ich fix lesen können.

Leider habe ich aber mehr Kritikpunkte an der Geschichte. Für mich war es eher eine Insta-Love. Und damit kann ich leider nichts anfangen. Außerdem fehlte es mir an Chemie zwischen den Protagonisten. Irgendwie passte es für mich nicht wirklich, wobei ich nicht ganz erklären kann woran es genau lag. Aber ihr wisst ja, dass mir da öfter mal die Worte fehlen.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich diese Reihe jetzt nicht weiter beachten werde. Auch wenn der Schreibstil sehr angenehm ist, habe ich kein Interesse an den weiteren Bänden. Sehr schade, aber vielleicht habe ich auch aktuell keine richtige Stimmung für dieses Genre. (Dann würde das Tief schon sehr lange andauern.)

[Lesemonat] August 2018

Hallo meine Lieben,
heute habe ich den Lesemonat für den August 2018 für euch.
Wer sehen möchte was ich in dem Monat gelesen habe kann sich mein Video dazu gerne anschauen. Für alle Anderen habe ich eine kurze und knackige Auflistung hier im Beitrag.

  • “They both die at the End” – Adam Silvera
  • “Das Zeit Rätsel” – Madeleine L’engle
  • “Eine riskante Mission” – Verena Rank (Rezension)
  • “the Hazel wood” – Melissa Albert
  • “Königsfluch” – Julia Zieschang (Rezension)
  • “the ivy years – Was wir verbergen” – Sarina Bowen (Rezension folgt)

[Montagsfrage] Hörbuch = Lesen?

Einen schönen Montag euch Allen!
Es ist wieder Montag und das heißt, es gibt eine neue Montagsfrage. Da ich dieses Format wirklich sehr mag, beantworte ich die heutige Frage natürlich wieder.

Ist Hörbuch-Hören für dich mit ’klassischem’ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?

Montagsfrage

Ehrlich gesagt höre ich sehr wenig Hörbuch. Ich versuche es immer wieder (aktuell mit einem Bookbeat-Probemonat) aber irgendwie sterbe ich da immer wieder ab.
Prinzipiell finde ich aber, dass es für mich auf einer Art gleichzusetzen sind. Denn bei Beiden (Hörbuch und Buch) bekommt man eine Geschichte präsentiert. Allerdings kann man beim klassischen Lesen nichts neben bei machen, denn man liest ja. Bei einem Hörbuch kann man Essen kochen, die Wohnung aufräumen usw. Dabei muss jeder für sich selbst entscheiden, ob man dabei alles mitbekommt oder nicht.
Ich habe zum Beispiel auch gern in meinen Pausen auf Arbeit Hörbuch gehört oder – wie gerade – beim Blogpost tippen. (Oke, gerade höre ich einen Podcast aber egal ;)) )

Viele sagen aber ja, dass man ein Hörbuch nicht als “gelesenes Buch” werten darf – auf GoodReads zum Beispiel – doch dieser Aussage stimme ich nicht zu. Für mich ist es trotzdem ein Buch.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass beide Formate verschiedene Sinne ansprechen und jeder für sich entscheiden darf, welches Format einen am Meisten anspricht. Oft hatte ich allerdings das Phänomen, dass mir ein Buch als Hörbuch besser gefiel als richtig gelesen.

[Rezension] Psychopathinnen von Lydia Benecke

 Cover von Lübbe

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Durch die Plattform NetGalley hatte ich die Möglichkeit das neuste Buch von Lydia Benecke als Rezensionsexemplar zu bekommen und zu lesen.

Frauen gelten immer noch als wehrlos, sie leiden, dulden, verzeihen. Doch wenn die Psychopathie in ihrer Seele sich Bahn bricht, töten sie ebenso grausam wie Männer – und häufig eiskalt geplant. Lydia Benecke analysiert Fallgeschichten von Täterinnen vor dem Hintergrund neuester Forschungsergebnisse und zeigt, wie skrupellos Psychopathinnen sich Rollenklischees zunutze machen. So kommt es, dass Mörderinnen länger unentdeckt bleiben und Serientäterinnen jahrelang ihr Unwesen treiben können. Denn Frauen sind nicht nur raffinierter. Sie sind auch gewalttätiger, als man denkt.

Klappentext

Allmögliche Dokumentationen und Berichte über Mörder und Mörderinnen verschlinge ich wie eine Verrückte. Daher war es für mich ein Muss dieses Buch zu lesen.
Der Klappentext fasst das Buch wirklich gut zusammen und viel mehr kann man schon gar nicht dazu sagen. Es werden an echten Fällen die Gedanken und Hintergründe der Mörderinnen analysiert und erklärt.

Ich fand das Buch sehr spannend, sehr gut geschrieben und es lässt einen auch wirklich sprachlos zurück. Allen True-Crime Freunden kann man dieses Buch uneingeschränkt empfehlen!