Halbjahres Fazit 2019

Die erste Hälfte des Jahres 2019 ist schon wieder vorbei. Die Zeit fliegt, oder?
Inspiriert von den populären “Mid-year-book-freakout-Tag” Videos auf BookTube, habe ich heute mein Fazit für das Jahr 2019 zusammen gestellt.
Die Fragen sind denen aus den Videos ähnlich. Nachahmen ist natürlich sehr erwünscht!

1. Bestes Buch bis jetzt?

Hier fiel mir die Antwort nicht wirklich schwer, denn es gibt nur zwei Bücher die mich bislang richtig begeistern konnten und nur eins davon hat mich wirklich umgehauen.
“Strange the Dreamer” ist definitiv das beste Buch, welches ich 2019 bis jetzt gelesen habe.
Es war nicht nur das erste längere Buch, welches ich auf Englisch gelesen habe, es war auch das erste Buch seit Jahren, welches mich so sehr überraschen und begeistern konnte. Ich kann das Ganze gar nicht richtig in Worte fassen. Keine Angst: Ein kompletter Beitrag zu diesem Buch ist definitiv noch geplant!

2. Beste Fortsetzung bis jetzt?

Viele Fortsetzungen habe ich bislang noch gar nicht gelesen, aber ich denke “Der Mann meines Bruders” Band 2 ist meine Antwort für diese Frage. Die Mangareihe mag ich sowieso schon seit Band 1, deshalb hat es mich nicht gewundert, dass Band 2 mir ebenfalls so gefallen hat.

3. Neuerscheinung die du noch nicht gelesen hast, aber noch unbedingt lesen möchtest?

“A sorcery of thorns” ist erst im Juni bei mir eingezogen, aber ich kann es jetzt schon kaum erwarten dieses Buch zu lesen. Da ich ja im Moment mehr Bücher in englischer Sprache lese, war auch klar dass hier meine Wahl auf eins dieser Bücher fällt. Liegt aber auch daran, dass ich aktuell keine deutschsprachigen Neuerscheinungen auf dem SuB habe.

4. Meist herbeigesehnte Neuerscheinung in der zweiten Hälfte von 2019?

Neben der deutschen Übersetzung von “Strange the Dreamer” ist das tatsächlich “Flying high” von Bianca Iosivoni. Warum erfahrt ihr bei einer anderen Frage in diesem Post! 😉

5. Größte Enttäuschung?

Leider wurde ich von “A loveletter from the girls who feel everything” von Brittain C. Cherry und Kandi Steiner enttäuscht. Dieses Gedicht-Heft (Buch möchte ich das nicht wirklich nennen) kommt auch demnächst beim LYX Verlag heraus und deswegen habe ich mir die englische Version geschnappt und mich wirklich darauf gefreut. Leider hat es mich gar nicht angesprochen und ich konnte mit den Gedichten leider nichts anfangen.

6. Größte Überraschung?

Hier kommt die Erklärung zu meiner Antwort von Frage 4:
Meine größte Überraschung war “Falling fast” von Bianca Iosivoni. Ich bin mit null Erwartung an dieses Buch gegangen und es hat mich absolut mitgerissen. Eigentlich dachte ich schon, dass mich Bücher dieses Genres nicht mehr begeistern können. Ich wurde es eines besseren belehrt.

7. Neuer Lieblingsautor?

Zwei Autoren, die ich für mich entdeckt habe sind Laini Taylor und eben schon genannte Bianca Iosivoni.

8. Neuer Lieblingscharakter?

Definitiv “Lazlo Strange” von “Strange the Dreamer”.

9. Ein Buch, welches dich zum Weinen gebracht hat?

Meine beiden Highlights “Strange the Dreamer” und “Falling fast” haben mich zum Weinen gebracht.

10. Welches Buch, hat dich glücklich gemacht?

Siehe Antwort zu Nummer 9?

11. Schönstes Buch, dass du bislang gekauft hast?

Ich habe sehr viele schöne Bücher dieses Jahr schon gelesen. Aber um mich hier nicht ständig zu wiederholen möchte ich diesmal als Antwort “Ein tropischer Fisch sehnt sich nach Schnee” nennen.
Dies ist ein Girls love Manga der mich wirklich begeistern konnte. Und ich habe aktuell den zweiten Band sogar noch ungelesen hier liegen.

12. Welche Bücher willst du noch unbedingt dieses Jahr lesen?

Eigentlich alle die auf meinem SuB liegen. Das ist aber utopisch. Es gibt aber ein paar, die ich gern dieses Jahr noch lesen möchte. Das wären unter anderem “Obsidian” von Jennifer L. Armentrout, “Muse of Nightmares” von Laini Taylor und den ersten Band von “the ravenboys”.

[Manga Update] #001 Manga Lesewochenende Juli 2019

Mittlerweile kann ich es gar nicht mehr genau sagen seit wann genau ich Manga lese. Ich weiß nur, dass es schon mehr als 10 Jahre sind. Daher kaufe ich auch ab und an mehr Manga als ich lesen kann (oder gerade will) und verfluche mich dann, wenn ich auf meinen Stapel ungelesener Manga schaue.
Da kam mir die Aktion von Lena von Awkward Dangos gerade recht.

Sie veranstaltet jeden ersten Freitag des Monats eine Manga-Lesenacht. Leider kann ich oft nicht wirklich teilnehmen, da ich oft samstags arbeite (Einzelhandel halt) allerdings gab es dieses Mal ein ganzes Wochenende zum Lesen! Da ich gerade Urlaub habe bot sich das wirklich an und ich habe Samstag sowie Sonntag Abend mit daran teilgenommen. Was ich gelesen habe und – vor allem – wie es mir gefallen hat, will ich euch jetzt erzählen.

“Love live! School idol project” Band eins aus dem Egmont Manga Verlag

Mein erster Titel am Samstag Abend war der erste Band von “Love live!”. An sich ist die Geschichte nichts Neues für mich, denn ich habe den Anime dazu gesehen und geliebt. Es geht hierbei um eine Gruppe Mädchen, die eine Idol-Gruppe gründen um ihre Schule vor der Schließung zu bewahren. Denn die neue Schule in der Nähe hat eine Idol-Gruppe und genau deswegen wollen alle Schülerinnen (und Schüler nehme ich an) genau dahin.
Der Zeichenstil ist wirklich hübsch, kann man definitiv mit dem Anime vergleichen. Man wird auch nicht mit Text bombadiert sondern das Ganze lässt sich ohne Weiteres entspannt lesen.
Info am Rande: Es gibt zu dieser Reihe ein Smartphone Rhythmus-Spiel namens “Love Live! School Idol Festival” und ich spiele dieses Spiel schon seit mehreren Jahren mit Begeisterung. Schaut doch auch mal rein!

“No color baby” aus dem Egmont Manga Verlag

Kommen wir direkt zu meinem absoluten Flopp. Wenn man es genau nimmt, habe ich noch nie einen so schlechten Manga gelesen wie diesen. Und glaubt mir, ich habe mehrere Hundert Bände in meinem Leben schon in der Hand gehabt.
Hier gehe ich gar nicht so genau ins Detail, nur soviel: Es handelt sich hierbei um einen Boys-Love Titel bei dem man direkt beim Aufschlagen ein männliches Geschlechtsteil sieht.
An sich nicht unbedingt gleich schlecht (jedenfalls was das Genre des Manga angeht), allerdings in diesem Fall schon.
Nach wenigen Seiten war ich komplett durcheinander. Wer mit wem und warum der mit dem. Ach nein, das war ja jetzt ein Anderer… Ihr könnt mir nicht folgen? Konnte ich auch nicht.
Wer Boys Love zeichnen will und ein bisschen was abschauen will zwecks Posen kann sich den Manga gern anschauen. Alle anderen sollten vielleicht die Finger davon lassen.

“My beloved Saki” aus dem Tokyopop Verlag

Wer Boys Love liest, liest nicht automatisch auch Girls Love. Ich schon (und das sehr sehr gerne) und deshalb habe ich zu dieser Anthologie aus dem Hause Tokyopop gegriffen. Leider war dieser Band auch eher eine Enttäuschung für mich. Manchmal erkannte ich nicht wirklich das Ende der Einen und einen Anfang einer neuen Geschichte und war endlos verwirrt. Auch wusste ich nicht, was mir manche Geschichten sagen sollen. Und wirklich Girls Love war es oft auch nicht. Sehr schade, da wir ja hier im deutschsprachigen Raum immer mehr Manga in diesem Genre bekommen und ich wirklich jeden davon lesen möchte. (Auf einem meiner alten Blogs habe ich vor vielen Jahren mal einen Beitrag geschrieben über die damals veröffentlichten Girls Love Manga hierzulande. Es waren glaube ich 10. Der Beitrag existiert leider nicht mehr.)
Für Einsteiger in das Genre bestimmt gut, für mich nicht so wirklich.

“Vampire x Junior Band eins” aus dem altraverse Verlag

Auch das war ein erster Band, dem – von meiner Seite aus – keine weiteren folgen werden.
Der Zeichenstil ist ganz schön, aber die Story gefällt mir nicht. Erinnert mich auch ein wenig an die ganzen krampfhaften Boys Love Geschichten die es gefühlt nur gab, um die Nachfrage zu befriedigen. Aber das eben auch nicht ordentlich.
In meinem Kopf blieb auch nur hängen, dass es hier um lesbische Vampire geht, die ihr Blut aus Oberschenkelinnenseiten und Popo-Backen trinken.

“Ein tropischer Fisch sehnt sich nach Schnee” Band zwei aus dem altraverse Verlag

Nach all den doch eher mittelmäßigen Titeln kommen wir nun zu meinem absoluten Highlight.
Hinter diesem ewig langen Titel versteckt sich die für mich beste Girls Love Story des Jahres.
Unsere zwei Protagonistinnen lernen sich durch den Aqua-Klub in ihrer Schule kennen und auch – wie sollte es anders sein – lieben.
Es handelt sich hierbei um eine zarte und sehr süße Liebesgeschichte die von Band zu Band ganz sanft weitergeführt wird. Ich bin absoluter Fan dieser Reihe und möchte jetzt gern den nächsten Band haben.

“Keine Cheats für die Liebe” Band eins aus dem altraverse Verlag

Man könnte meinen, ich habe keinen anderen Verlag zu Hause als “altraverse”. Dabei finde ich nur die Titel die dieser doch recht junge Verlag rausbringt einfach nur interessant.
“altraverse” springt so ein bisschen aus der Norm und bringt uns Manga-Lesern viele neue und interessante Titel. Denn leider bringen die großen Verlage oft nur Manga nach dem gleichen Schema raus. Dieser Verlag hier aber nicht.
In “Keine Cheats für die Liebe” geht es um zwei Nerds die auf einen – oh wunder – sehr nerdigen Weg zueinander finden.
Anfangs war ich auch gar nicht begeistert von diesem Manga, dennoch konnte er mein Herz irgendwie erobern. Und jetzt möchte ich den nächsten Band dazu sehr gerne und sehr dringen lesen.

Das war es. Mehr habe ich leider nicht geschafft. Es wird demnächst noch ein weiteres Manga-Update geben, denn weder mein Urlaub noch mein SuM (Stapel ungelesener Manga) ist bislang zu Ende.
Ich hoffe euch haben diese Kurz-Rezensionen zu den Titeln gefallen.

Wenn ihr einen absoluten Manga-Tip für mich habt schreibt es mir doch gerne in die Kommentare. Ich bin für alles offen!

[Rezension] Dylan & Thor – on the road

[Werbung] Dieser Manga wurde mir vom deadsoft Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Heute habe ich eine Rezension für euch, auf die ich mich wirklich sehr freue. Nicht nur, weil ich so begeistert von diesem Titel bin, sondern auch weil ich euch endlich mal wieder etwas von Justin C. Skylark präsentieren kann.
Justin und ich, wir kennen uns durch meine Cousine. Sie war und ist sehr großer Fan und somit blieb es irgendwann nicht mehr aus, mal bei einer Signierstunde am Stand des Verlages aufzuschlagen. Da aber meiner Cousine der Mut fehlte, ging ich hin und sagte “Hey. Meine Cousine ist großer Fan von dir, aber sie traut sich nicht dich anzusprechen!”

Tja, was soll ich sagen? Damit war das Eis gebrochen. Ich begann die Bücher zu lesen (und ich hab sicherlich noch nicht alle verschlungen die es gibt!) und schnell wurden unsere Treffen zur Leipziger Buchmesse eine Art Tradition.

Fakten zum Manga
Autor / Zeichner: Ellen Chain
Autor / Story: Justin C. Skylark
Format: Manga / Taschenbuch
Verlag: deadsoft Verlag
Seiten: 60
VÖ: 04. März 2019

Viel zum Inhalt kann ich euch gar nicht verraten, denn es sind ja “nur” 60 Seiten. Warum ich das “nur” so ausklammer? Die Seitenzahl ist hier völlig Wurst (um das mal direkt zu sagen).
Eigentlich war geplant den ersten Band der Reihe rund um Dylan Perk und Thor Fahlstrøm in einen bzw. drei Manga zu packen. Doch ein Manga brauch sehr viel Zeit und ist auch wirklich viel Arbeit. Daher wäre es Justin und Ellen nicht gelungen, das Ganze zur Leipziger Buchmesse fertig zu stellen (was sehr schade gewesen wäre), denn sie hatten nur sechs Monate Zeit.
Was in der Zeit aber entstanden ist, ist großartig. Und warum genau will ich euch natürlich erklären.

Es sind schon ein paar Jahre ins Land gegangen, als ich mich mit Dylan und Thor das erste (und letzte) Mal beschäftigt habe. Deshalb sind mir unsere Protagonisten auch keine Unbekannten.
Wir sind mit den Beiden in Las Vegas, der Stadt der Sünde, und erleben – natürlich – einen turbulenten Zwischenfall.
Dies wird auf den erstmal wenig klingenden Seiten, super beschrieben. Die Zeichnungen sind ein Traum! Eigentlich möchte ich mir jede Seite einzeln einrahmen und an die Wand hängen. Und damit übertreibe ich nicht.
Dylan und Thor sind einfach die Verkörperung meiner Fangirl-Wünsche. Sie und ihre Geschichte ist so, wie ich vor vielen Jahren meine Fanfictions haben wollte. Rasant, turbulent und dramatisch. Vielleicht auch ein weniger over-the-top. Aber genau das mochte ich damals.
Verpackt ist das Ganze mit vielschichtigen Charakteren und einer genialen Idee.

Vielleicht wird man durch den Klappentext von diesem Manga etwas gespoilert (was die Romane angeht) allerdings kann ich nur eine große Empfehlung aussprechen. Alte Fans der Roman-Reihe sowie Neueinsteigern wird dieser Manga gefallen und darf im Bücherregal nicht fehlen.