[Rezension] Nix passiert – Kathrin Weßling

[Werbung I Rezensionsexemplar]

Alex ist verlassen worden. Und ohne Jenny ist Berlin einfach nichts. Kurzentschlossen nimmt Alex sich eine Auszeit im Kaff seiner Kindheit. Doch statt Erholung sieht er sich mit einer Idylle konfrontiert, die keine ist, nie wirklich eine war – auf jeden Fall nicht für ihn. Statt Unterstützung gibt es Familienstreit, offene Rechnungen mit alten Freunden und vor allem Langeweile. Und Alex fragt sich, ob er die Kleinstadt eigentlich jemals hinter sich gelassen hat. Und was überhaupt Zuhause bedeutet.

Inhaltsangabe Klappentext

[Rezension] Ich kenne deine Lügen – John Marrs

[Werbung – Rezensionsexemplar]

Als Catherine eines Morgens allein aufwacht, ist ihr Mann Simon spurlos verschwunden. Sie glaubt, dass er in Schwierigkeiten steckt. Er würde sie und die Kinder nicht einfach verlassen. Simon kennt die Wahrheit – die ganze Wahrheit. Er hat Dinge getan, die Catherines Welt auf den Kopf stellen würden, wenn sie diese herausfinden würde. Die Erinnerungen, an die sie sich klammert, sind nichts als Lügen. Doch 25 Jahre später steht er auf einmal wieder vor Catherines Tür. Endlich erfährt sie, was geschehen ist. Und schon bald wünscht sie sich, sie wäre im Ungewissen geblieben.

Inhaltsangabe Klappentext

Ich habe hier das eBook gelesen welches ich freundlicherweise von Netgalley zur Verfügung gestellt bekommen habe.

In erster Linie hat mich hier ganz klar der Inhalt angesprochen und wie genau Lügen und die später ans Licht kommende Wahrheit, Menschen und Dinge beeinflussen können. Denn was kann so schrecklich sein damit man einfach so aus dem nichts seine Familie verlässt und erst 25 Jahre später wieder auf der Bildfläche erscheint aber nicht in der Form wie man es gewohnt ist?

Genau so erging es Simon und Catherine als Simon beschloss völlig aus dem nichts zu verschwinden und ein neues Leben aufzubauen, abseits seiner Frau und seinen Kindern. Nur um Jahre später wieder vor ihrer Tür zu stehen und ihr förmlich den Boden unter den Füßen wegzuziehen.

Was im ersten Moment so spannend und spektakulär klingt hat sich dann doch recht gezogen wie ich fand. Gerade im Mittelteil des Buches haben wir hier doch viel von Simon erfahren und was er in der ganzen Zeit angestellt hat aber um ehrlich zu sein ging vieles nur an mir vorbei. Teils wirkte es auch doch sehr unlogisch auf mich warum sowas gerade ihm passiert ist und besonders auch wie.

Die Geschichte von Catherine war dagegen auch nicht viel besser. Klar hier ging es meist darum wie sie die Zeit ohne ihren Mann verbracht hat und wie sie versucht hat ihr Leben neu zu beginnen aber auch hier hat mich das ganze nicht sonderlich mehr gepackt.

Das einzige Highlight, wenn ich das mal so nennen darf, war hier auch nur der Schluss bzw. die letzten Kapitel. Denn hier kam endlich auch die nötige und versprochene Spannung auf die ich die ganze Zeit im Buch vermisst hatte. Auch wenn ich das finale Ende dann doch etwas abrupt empfand, war der Weg dorthin und der Aufbau genau das was ich mir die ganze Zeit erhofft hatte.

Das Buch hat als Taschenbuch 412 Seiten und ist beim Edition M Verlag am 21.Januar 2020 erschienen.

Alles in allem hab ich dem Buch nur 3 von 5 Sternen gegeben, da es für mich leider nur ein solider Thriller war ohne große Überraschungen und Wendungen der sich dennoch recht gut weggelesen hat.

[Rezension] “Lvstprinzip” von Theresa Lachner

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Cover “Lvstprinzip” von Theresa Lachner (Quelle)

Zu laut, zu freizügig, zu nachdenklich, zu dick, zu dünn, zu erfolgreich, zu selbstkritisch, zu viele Gefühle auf einmal – irgendwie sind wir immer entweder »zu« oder »nicht genug«. Aber wie fühlt man sich eigentlich richtig? Theresa Lachner hat lange relativiert, meditiert und nach Lösungen recherchiert. Aber irgendwann hat‘s ihr gereicht. Sie hat ihre Wut genommen und darüber geschrieben: über ihren Weg zur erfolgreichsten deutschen Sexbloggerin und den Kampf gegen altbackene Vorstellungen. Lachner erzählt von Bondageworkshops und weiblicher Ejakulation, Tantraseminaren, Playpartys und Pornodrehs. Und davon, wie sie als Digitalnomadin siebeneinhalb Mal um die Welt geflogen ist und dabei unter jedem Stein nach einem Zuhause gesucht und es schließlich gefunden hat – in sich selbst.

Klappentext

Am 13.09.2019 erschien “Lvstprinzip” von Theresa Lachner in einem Imprint des Aufbau Verlages. Auf 240 Seiten erzählt uns Theresa ihren ganz persönlichen Weg.
Auf dieses Buch wurde ich durch die Rezensions-Plattform “NetGalley” aufmerksam. Theresa und ihren Blog – der ebenfalls “Lvstprinzip” heißt – kenne ich schon viele Jahre. Wenn ich mich nicht täusche, habe ich zu dem Blog durch einen Beitrag über “50 Shades of Grey” gefunden. Da mir Theresas Schreibstil und ihre Erzählweise so gefallen haben wurde ich Fan. Allerdings ging die Veröffentlichung eines Buch völlig an mir vorbei und deshalb war ich dann umso überraschter das Ganze bei NetGalley zu sehen. Daher auch vielen Dank an den Aufbau Verlag und NetGalley für dieses Rezensionsexemplar.

“Lvstprinzip” ist ein Sexblog, der sich dennoch ganz besonders mit dem Thema auseinander setzt. Jedenfalls geht es mir immer so.
Da ich den Blog schon kannte wusste ich, dass mir der Schreibstil des Buches gefallen wird. Und das tat er – überraschender weise – auch.
Theresa nimmt kein Blatt vor dem Mund und schreibt dennoch nicht plump. Es ist für mich schwer das Ganze genau zu beschreiben, denn mir gefiel das Buch wirklich gut. Man flog nur so durch die Seiten und – ähnlich wie auf ihrem Blog – konnte sie mich auch immer wieder überraschen.

Sollte euch das Buch ansprechen kann ich euch nur empfehlen vorher auf ihren Blog vorbei zu schauen, da wisst ihr dann schon auf was ihr euch einlasst.

Mein Problem mit New Adult Bücher

Falling fast Flying high Cover
Cover von “Falling fast” und “Flying high” von Bianca Iosivoni

Wenn wir mal ehrlich sind, dann ist es wohl eines der beliebtesten Genres von jungen Lesern: New Adult.
Auch ich lese die leidenschaftlichen Liebesromane sehr gerne, allerdings merke ich in der letzten Zeit immer mehr, dass ich mit genau diesen Büchern ein Problem habe. Und darum soll es in diesem Beitrag gehen.

Was sind eigentlich New Adult Bücher?

Bei “New Adult” Bücher sind die Protagonisten zwischen 18 und 25 Jahre alt. Das heißt es geht um “Neue Erwachsene” wie der Name es schon verrät. Es ist meist üblich, dass es sich um eine Liebesgeschichte der Protagonisten dreht (auch wenn bei meiner Recherche dazu einige schreiben, dass dies nicht zwangsläufig der Fall sein muss) und ein wenig (oder manchmal mehr) Drama spielt eine Rolle.
“New Adult” Titel haben alle ein ähnliches Schema, ich denke jeder der dieses Genre auch liest weiß was ich meine. Das ist auch vollkommen in Ordnung, den jeder Autor oder Autorin setzt das anders um.

Kommen wir zu meinem “Problem”

Wobei ich finde, dass “Problem” das falsche Wort ist. Aber ein besseres fällt mir einfach nicht ein.
Zu aller erst muss ich leider gestehen, dass mich die meisten Cover der “New Adult” Romane nicht zusagen. Sie sind nicht hässlich, denn ich finde die (meist) pastellenen Farben wirklich schön. Aber es ist alles so nichts sagend und es einfach nur noch gleich aus. Wenn ich manche Bücher nicht so oft auf Bildern oder Videos gesehen hätte, würde ich die meisten Titel nicht auseinander halten können.
Das Ganze hat auch Yvonne von Seitenglück (HIER kommt ihr zu ihrem Beitrag) schon thematisiert und ich kann ihr nur zustimmen.

Die Cover haben nichts, absolut nichts, mit dem Inhalt zu tun. Denn was sollen mit Aquarell-Kleckse auf einem farbigen Papier über die Geschichte sagen? Sicher nichts, was wirklich mit dem Titel zu tun haben. Natürlich sieht es ganz schön aus, aber nach dem 20. Titel mit pastellrosa Farbübergang hat man sich auch an der Farbe satt gesehen.

Leider finde ich auch die meisten Titel etwas unangebracht. Wobei ich da kein genaues Urteil fällen möchte, da viele Titel auch vom Verlag bestimmt werden und das vielleicht nicht alles so die Absicht des Autors / der Autorin ist.

Cover “The Ivy years – solange wir schweigen”

Gehen wir mal weg von den Äußerlichkeiten. Denn “Don’t judge a book by it’s cover” auch wenn das für mich oft ein Kriterium bei der Kaufentscheidung ist (das gebe ich gerne zu).
“New Adult” Bücher haben es bei mir schwer. Wenn die ersten 20 Seiten nicht überzeugen dann lege ich es meistens weg und lese es nie wieder.

Ja, ich weiß. Ich ziehe in der Sache zu schnelle Schlüsse. Da es aber durchaus Bücher in dem Genre gibt die ich wirklich sehr mag, sehe ich mich persönlich eher als großen Kritiker.

Das ist eigentlich schon alles was mein Problem ist. Oft fange ich Titel an, die viele in die Kamera halten und fast genauso oft lege ich es dann wieder weg und ärgere mich das Buch gekauft zu haben. Vielleicht sind es einfach meine zu hohen Erwartungen, oder aber mir gefällt es wirklich einfach nicht, wie manche Liebesbeziehungen dargestellt werden.

Mittlerweile versuche ich mich auch darin zu bessern. Das heißt genauer darüber nachzudenken, ob ich das Buch wirklich lesen will. Denn manchmal denke ich mir auch, dass es ungerecht der Geschichte gegenüber ist, wenn ich sie lese obwohl ich nicht 100%ig überzeugt davon bin.

Kennt ihr einige meiner “Problem-Punkte”? Oder denkt ihr, ich sehe das alles etwas zu eng? Eure Meinung würde mich wirklich sehr interessieren!